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Landeskrone - Wasserkuppen - Pokal

Historie


Allgemeine Aviatorische Historie

Am 26. Juli 1934 legte der bedeutende Segelflugpionier Wolf Hirth im Rahmen des Rhön-Wettbewerbs eine Strecke von 352km von der Wasserkuppe nach Görlitz zurück und erreichte somit den ersten Streckenflug über 300km – bis dato Weltrekord! Anlässlich des 60. Jubiläums dieses Rekordes wurde die Strecke Wasserkuppe-Görlitz vom Görlitzer FSC e.V. unter der Schirmherrschaft des damaligen Görlitzer Oberbürgermeisters Matthias Lechner mit einer Prämie von 1000 DM neu ausgeschrieben und jahrelang erfolgreich betrieben.

1994 Johannes Barwick /Anette Arndt (AEROTEAM Klix) Klix-Görlitz-Wasserkuppe
1995 Harald Jörges (Segelflugschule Wasserkuppe) Wasserkuppe-Görlitz
1997 Harald Jörges/Werner Vodak (Segelflugschule Wasserkuppe) Wasserkuppe-Görlitz
1999 Günther Böhmer (AEROTEAM Klix) Görlitz - Wasserkuppe
2015 Peter Kügel (Luftsportverein Friesener Warte) Wasserkuppe-Görlitz
2016 Carsten Möller (LSV Burgdorf) Wasserkuppe-Görlitz

Leider erlahmte der Fortbestand der Ausschreibung zur Jahrtausendwende. Die Start-Ziel- Streckenausschreibung (Heimkehrmöglichkeit durch Rückschlepp oder Rückholen des Piloten mit Flugzeug per Autotransport musste organisiert werden) und die damals gängige Flugaufzeichnung für die Dokumentation der sportlichen Leistung (Foto, Barograph) stellten einen hohen logistischen Aufwand dar. Außerdem ließ der bis dato noch nicht erfolgte Fortschritt in der “Heimbringer“- Segelflugzeugtechnologie (in den Flugzeugen integrierte Triebwerke wie Klapp-Propellertriebwerke, Turbinen etc.) die Ausschreibung mehr oder weniger einschlafen.

Motivation Stadt Görlitz für Unterstützung Görlitzer FSC e.V.

Nun 15 Jahre später bzw. 80 Jahre nach Hirths legendärem Rekordflug kann mittels der heutigen Flugaufzeichnungstechnologie (GPS-Logger-Aufzeichnungen und Internetdokumentation) und der damit verbundenen aktuellen Philosophie des Strecken-Leistungsegelflugs sowie der heute ausgereiften “Heimbringer“-Technologie in Segelflugzeugen in sehr überschaubarem Aufwand die Ausschreibung mit nachhaltigem Erfolg wieder ins Leben gerufen werden.
Viele Segelflieger und Touristen pilgern zum heiligen Berg des Segelflugs, der Wasserkuppe, aus ganz Europa. Mit dieser Ausschreibung kann die Aufmerksamkeit Touristen auf Görlitz und die umliegende Region gelenkt werden. Dadurch wird eine aktive Werbung betrieben und die Oberlausitz mit Görlitz als Tor zum Osten bleibt in aller Munde. Neben dem sportlichen Aspekt wäre für die Flieger folgende Motivation wirksam:
Auf den Spuren Wolf Hirths soll der historische Flug mit einer dezentralen Wettbewerbsausschreibung wieder belebt werden, um nebenbei die schönsten Ecken Mitteleuropas zu erkunden. Die Strecke führt von der Wiege des dt. Segelflugs in der Rhön, der Wasserkuppe, südlich der grünen Lunge Deutschlands, dem Thüringer Wald, entlang am Erzgebirgskamm, dem einzigartigen Elbsandsteingebirge bis hin zur östlichsten Stadt Deutschlands Görlitz in der idyllischen Oberlausitz. Durch die verschiedenen Streckenform-Wertungen können die Flüge problemlos ausgeweitet werden, z.B. ins Riesengebirge zur anderen heiligen Fliegerstätte nach Jeszow bei Jelenia Gora (ehemals Grunau bei Hirschberg) an der Schneekoppe.

Folgendes kann aus der LAWA-Pokal Ausschreibung entnommen werden:
- Wertungsmodus
- Ausschreibungszeitraum und Dokumentation
- Kategorien
- Zugelassene Flugzeuge